
Ein Beispiel der "Reihe ähnlicher Bilder":
Buchkirchen: Kinder der Familie Blach spielen mit anderen Dorfkindern (1930er Jahre)/
Foto: Privatbesitz, Urheber unbekannt, Reprint: OÖ. Landesmuseen.
Aus dem Pressetext zur Ausstellungseröffnung:
"Nun wird im Verschütteten Raum dem Erinnern Raum gegeben: Im Mittelpunkt steht die Geschichte von Jüdinnen und Juden sowie von Sinti und Roma, deren Existenz und kulturelle Beiträge in dieser Gesellschaft durch den Bruch des Nationalsozialismus vielfach zerstört und ausgelöscht wurden. Die Ausstellung thematisiert diesen Bruch, fragt nach dem Alltag davor und dem Umgang mit der Erinnerung und dem Weiterleben danach.
[...]
Zahlreiche Opfergruppen waren der Willkür der nationalsozialistischen Herrschaft nach dem „Anschluss“ im März 1938 ausgesetzt, politisch oder „rassisch“ definierte Gegner wurden systematisch verfolgt und vertrieben, ihr Besitz enteignet. [...] Die Verfolgung
steigerte sich zur systematischen Ausrottung und Vernichtung.
[...]
Gedenken und Erinnern können keine „Wiedergutmachung“ sein. Eine bewusste Auseinandersetzung aber entreißt die Opfer dem Vergessen, gibt der Geschichte einen verdrängten Teil zurück und schärft die Wachsamkeit für Gegenwart und Zukunft."
